Beim Konjugieren wird das ursprüngliche Verb „gebeugt“ in alle möglichen Formen. Das heißt erst einmal ganz simpel ausgedrückt, es wird verändert. Das Beugen von Verben gibt es nicht in allen Sprachen. Das hat vor allem etwas mit der individuellen Entwicklung und dem Aufbau der jeweiligen Sprache eines Landes, einer Kultur zu tun.
Das Beugen dient in der deutschen und französischen Sprache dazu, die Form des Verbes an die ausführende(n) Person(en) anzupassen und es ermöglicht in seiner gebeugten Form der besseren und schnelleren Auffassung von Zusammenhängen. Wer tut etwas: Ich, Du, Er und Sie (z.B. Bruder, Schwester, Hund, Katze etc.) in der Einzahl sowie Wir, Ihr und Sie (z.B. Brüder, Schwestern, Hunde, Katzen etc.) in der Mehrzahl.
In unserer Sprache klingt ein konjugiertes Wort auch einfach besser, abgesehen von dem individuellen Sprachgebrauch vieler Jugendlicher, die es sich mittlerweile zum Spass machen, völlig stilfrei das Verb in seiner ürsprünglichen Form zu belassen. Das klingt dann zum Beispiel so:
Ich gehen Supermarkt. - eine andere Variante: Ich gehe in den Supermarkt.
Ich lieben Döner. - eine andere Variante: Ich liebe Döner.
Ich sein hier. eine andere Variante: Ich bin hier.
Und wenn wir nun in Frankreich sind und die Verben nicht konjugieren, das klingt das für die Einheimischen in etwa genauso. Auch bei der Konjugation unterscheidet man zwischen regelmäßigen und unregelmäßigen Verben.
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